Tianwa Yang - Presse

Pressestimmen

Oktober 2008 – Detroit/USA, Detroit Symphony Orchestra
Max Bruch: Violinkonzert g-moll
THE DETROIT NEWS, 10.10.2008

Junge Geigerin macht Furore mit dem Detroit Symphony Orchestra

... Die 21-jährige Yang hat sich langfristig als die bedeutendste Neuentdeckung der Violinwelt erwiesen.
... Was mich noch mehr beeindruckte als ihre tadellose Technik und der strahlende Klang, war die expressive, sehr persönliche und intelligente Art, dies umzusetzen. Ihre Interpretation des Bruch-Konzertes war ausgesprochen romantisch: eine perfekte Mischung aus singender Linie und tiefer Dramatik. Minutenlanger Applaus von einem elektrisierten Publikum. ...

Oktober 2008 – Sha Tin Town Hall Auditorium Hong Kong, Hong Kong Sinfonietta
Sergei Prokofjew: Violinkonzert g-moll Nr. 2
CONCERTONET.COM, 04.10.2008

Meisterliche Darbietung einer jungen Geigerin

... Die außergewöhnliche Beherrschung ihres Instruments und ihre tadellose Virtuosität verleihen [Yang] das Potenzial, eine anerkannte Geigerin unserer Zeit zu werden. ...

Mai 2008 - Williamsburg, Virginia/USA, Virginia Symphony Orchestra
Peter I. Tschaikowsky: Violinkonzert D Dur, Op.35
THE VIRGINIA GAZETTE, 28.05.2008

Auf hohem Niveau

... Yang verzauberte das Publikum mit ihrem außergewöhnlich reichen Klang, hoher lyrischer Qualität, erstaunlicher Explosivität und Emotionalität. Es war ein unglaublich makelloses Spiel voller Kunst und Bravour.

Oktober 2007 - Oetkerhalle Bielefeld, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG, 25.10.07

Tschaikowsky ohne Staub

Die erst 20-jährige Solistin Tianwa Yang verpasste dem arg heruntergerittenen Violin-Schlachtross eine ebenso unerschrockene wie wohltuende Verjüngungskur ...
... Gleich der federleicht-beschwingte Einstieg ins häufig allzu schicksalhaft dräuende Hauptthema ließ aufhorchen: Tianwa Yang ... blies gewissermaßen pfundweise Staub von den berühmten Noten. Alle Erinnerungen an Süße und aufgesetzte Bedeutungsschwere strich diese junge Frau mit durchsetzungsfähigem Ton und einer rasanten Mischung aus Musikalität, Brillanz und Chuzpe hinfort; als hätte sie sich vorgenommen, Eduard Hanslicks historische Schmähung nach der Wiener Uraufführung 1881, hier werde nicht mehr Violine gespielt, sondern "gezaust und gerissen" umzuwerten. Ja, sie zauste und riss, in der Kadenz und im Allegro-Finale sprühte ihre Geige förmlich Funken, aber sie fand im Andante auch anrührende Seelentöne. Jede Sekunde hatte man das Gefühl, so und nicht anders muss dieses Konzert gespielt werden.

Oktober 2007 - Beethovenhalle Bonn, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
BONNER GENERALANZEIGER, 22.10.07

Technik, Temperament und Tiefe

Der größte Effekt, den Heribert Beissel an diesem Abend aus dem Hut zaubert, ist 20 Jahre alt und höchstens ein Meter sechzig groß. Tianwa Yang aus China spielt Tschaikowskys Violinkonzert, und das ist ein Ereignis. Unfassbar weich steigt sie zu Beginn in das edle Hauptthema ein.
Der Schönklang ist Programm: Nie, auch in den technisch kniffligsten und kraftvollsten Passagen der Solo-Kadenz, hört Tianwa Yangs Geige auf zu singen. Ihr schlanker Ton verdichtet sich in der zauberhaften Canzonetta zu warmer Fülle - das gilt auch noch für den lustvollen, aus der Tiefe aufsteigenden Anlauf zum dritten Satz.
Aber dann nimmt sie das "Attacca subito" wörtlich und attackiert das rassige Hauptthema in einem so mörderischen Tempo, dass sich Beissel sehr beeilen muss.

Oktober 2007 - Glocke Bremen, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
WESERKURIER, 22.10.2007

"Unerhörte" Zusammenhänge

Sensibel spürte Yang in der Partitur "unerhörte" Zusammenhänge auf. Die pointierte Deklamation und die ausgefeilte Stimmführung ergaben eine ungemein expressive Musik voller fast abenteuerlicher rhythmischer und harmonischer Überraschungen. Ihr zartes, einfühlsames, spannungsreiches Spiel überzeugte auch im zweiten Satz. Die bestechend klare Artikulation, die zuverlässige Intonation und eine bis ins kleinste Detail erarbeitete Formulierung der thematischen Konturen ließen auch den dritten Satz zum Erlebnis werden. Eine solch klare interpretatorische Haltung, gepaart mit Zurückhaltung gegenüber allem Schnickschnack aus der pseudoromantischen Mottenkiste machte den Blick frei auf die Musik. Viele neue Perspektiven. Wo andere Tschaikowsky spielen, um technische Virtuosität zu zeigen, ist dieses Thema bei Tianwa Yang schnell abgehakt: An Technik muss man bei ihr keine Gedanken vergeuden, man kann sich einfach zurücklehnen, wissend, dass hier rein gar nichts schief gehen kann. Aber man konnte darüber staunen, wie viele Perspektiven Yang bei einem Paradestück wie Tschaikowskys Violinkonzert aufzeigt.

Oktober 2007 - Hannover Landesfunkhaus, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 16.10. 07

Leuchtend - Die Geigerin Tianwa Yang im Sendesaal des NDR

Es kam einer Sensation gleich, als die Geigerin Tianwa Yang sich zusammen mit der Klassischen Philharmonie Bonn im ausverkauften Großen Sendesaal des NDR vorstellte. Der 20-jährigen Chinesin genügten die fünf Eröffnungstakte des Tschaikowsky-Konzertes, um das Publikum in den Bann zu ziehen. Tianwa Yang musizierte schlank und elegant mit phänomenaler Intonationssicherheit. Sie beherrschte die anspruchsvollsten Kapriolen der Läufe und Doppelgriffe so souverän, dass diese zuweilen wie schwerelos anmuteten. Und im blitzenden Finale hatte sie immer noch genügend Reserven, um alle spieltechnischen Raffinessen auszukosten. Sensationell auch die Zugabe: Der nachdenklich gezeichnete zweite Satz aus Eugéne Ysaÿes zweiter Solosonate klang wie eine poetische Offenbarung.

Oktober 2007 - Liederhalle Stuttgart, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
STUTTGARTER ZEITUNG, 16.10.2007

Auftritt der Sonderklasse

... ihr Spiel! Ein zartes und doch glühendes Piano, wohlausgewogene technische Perfektion und ein außerordentlich schön klingendes Instrument fügten sich zu einem Auftritt der Sonderklasse, einem Auftritt, der auch im Orchester ein beachtliches Feuer entfachte. ...

Oktober 2007 - Liederhalle Stuttgart, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
STUTTGARTER NACHRICHTEN, 15.10.2007

Kein Wunderkind

Zwar hat sie in Zentimetern gemessen kaum mehr als die Größe eines Kindes, aber was die erst zwanzigjährige chinesische Geigerin Tianwa Yang beim Saisonauftakt der Konzertreihe Wiener Klassik an virtuosem Zauber und musikalischer Reife demonstrierte, hatte mit pausbäckigem Wunderkindgeglitzer auch gar nichts zu tun. Jeder Ton in Tschaikowskys Violinkonzert vibrierte mit samtig-herber Leuchtkraft. Jeglicher Hauch von Larmoyanz wurde durch fulminanten Drive und einen klassizistisch-strengen Interpretationsansatz vehement vertrieben, ja die halsbrecherischern Tempi steigerten sich im Schlusssatz sogar zu einem mitreißenden Beat. So offensiv die junge Geigerin Tschaikowskys Evergreen von Kitschüberzug befreite, so zwingend war ihre Darbietung, weil sie mit großer innerer Ruhe über den spektakulären technischen Anforderungen stand. ...

Oktober 2007 - Wiesbaden, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
WIESBADENER TAGBLATT, 12.10.2007

Erfrischende Spontaneität

Die gewiss große Konkurrenz braucht Tianwa Yang nicht zu fürchten: Zwar gibt es derzeit auffallend viele junge, hoch talentierte Geigerinnen. Aber die 1987 geborene Chinesin wird in diesem Umfeld bestens mitspielen können ...

Oktober 2007 - Kongresszentrum Karlsruhe, Klassische Philharmonie Bonn
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur
KARLSRUHE, BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN, 11.10.2007

Magie des Geigenspiels

Die junge Solistin TianwaYang ist eine ausgesprochene Virtuosin; ihr Spiel löst Beifallsstürme aus - und das liegt nicht nur an ihrer stupenden Technik. mit der sie gestochen scharfe und intonatorisch lupenreine Läufe bis in extreme Lagen führt, sondern auch an ihrer extrovertierten Interpretation.

Mai 2007 - Bruchsaler Schlosskonzert
Prokofjew / Sarasate /Ysaye / Brahms d-moll
BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN

Lauter Glanz auf der Geige
Tianwa Yang in Bruchsal

Die Ausnahmegeigerin Tianwa Yang aus Peking, gerade zwanzigjährig mit bereits beachtlichem Renommé, verzauberte im Schloss Bruchsal ein gebannt lauschendes Publikum vor allem durch ihre Ausdrucksstärke. Ihre Virtuosität ist enorm, ihre Dynamik immens und ihr Ton klar strahlend - in der Agogik setzte sie hervorstechende Akzente, die diesen fantastischen Kammermusikabend regelrecht mit Glanz versahen.
So brillierte sie bei der Stilisierung von spanischen Tänzen des Komponisten Pablo de Sarasate durch Temperament und kontrastreiches wie auch schwelgerisches Auskosten der folkloristischen Floskeln und erschien einige Male geradezu wie eine mit der Violine verzaubernde Flamencotänzerin.
... In den Stücken des Barock und der Romantik zeigte diese wundervolle Geigerin ... ein Ebenmaß in der Betonung, welches seinesgleichen sucht, eine große Klangschönheit in der Tongebung und immer wieder eindrucksvolle Ausdrucksstärke, ja geradezu sensationelle Temperamentsausbrüche in der musikalischen Darbietung ... ein faszinierender Abend und große Musikkultur.

April 2007 - Aalen
Tartini, Teufelstriller / Schumann a-moll / Sarasate / Beethoven a-moll /
Debussy g-moll
SCHWÄBISCHE POST

Klang, der weint, tanzt und tobt

Keine Aufwärmphase. Keine Kompromisse. Gleich beim Start gibt Tianwa Yang 150 Prozent. Das Wagnis heißt "Teufelstriller-Sonate". Mit Giuseppe Tartinis bedeutendstem Werk, gespickt mit technischen Stolperfallen, eröffnet die Violinistin in Aalen ihr Konzert mit dem Pianisten Paul Rivinius, das vom ersten Takt an lückenlos Klasse besitzt und immer wieder damit verblüfft, dass es an solcher nicht verliert, dass es weiter in Atem hält.

... sie geht Tartinis gnadenlose Feuerprobe in g-moll mit italienischer Leichtigkeit an, recht cantabile, und wandelt mit trittsicherer Eleganz durch ein Dickicht von Doppelgriffen, Trillerketten, Obertönen. Was kann danach noch erstaunen?....
... Yangs und Rivinius' Art, den "Blues" aus Maurice Ravels Violinsonate, diesen Cocktail aus George Gershwin, den Rhythmen schwarzer Baumwollfeldarbeiter, dezent spätimpressionistischer Couleur und frühem Expressionismus zu servieren, hätte nichts überbieten können: Das war mehr als ein Konzert: ein Ereignis.

März 2007 - Karlsruhe Badische Staatskapelle
Max Bruch Violinkonzert
BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN

Philharmonische Aufbruchstimmung
Gleich zwei Sensationen im Karlsruher Sinfoniekonzert:
Justin Brown und Tianwa Yang

... Die blutjunge Tianwa Yang bot in Bruchs Violinkonzert g-moll die zweite Sensation des Abends. Entrückt folgte man einem Geigenwunder: Mit der Reife ihres Tons und ihres Ausdrucks sowie einer unglaublichen technischen Raffinesse, die keine Unsicherheit erlaubt, bewegt sich die schon mehrfach preisgekrönte Chinesin mühelos in der Liga Hahn/Jansen/Josefowicz/Skride. Als sie dann nach dem Bruch-Ereignis Ysaÿes Ballade als Zugabe vorzauberte, war die allseitige Überzeugung von einer glänzenden Karriere dieses Phänomens perfekt ...

Januar 2007 - Gernsbach
"Die acht Jahreszeiten" Vivaldi/Piazzolla
BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN

Künstler ernteten euphorischen Beifall - Ensemble "MusiciJAHNa"
begeisterte mit "Die acht Jahreszeiten" in der Stadthalle Gernsbach

... begnadete Geigerin ... atemberaubendes Spiel. ... faszinierend, was sie mit scheinbarer Leichtigkeit an spieltechnischer Brillanz zauberte, wie sie die programmatischen Themen beider Komponisten bis ins feinste Detail durchdacht zelebrierte und tänzerisch leicht zu jubilieren vermochte. Wenn sie in filigran zarten Momenten ihre Geige zum Singen brachte ... das ging in die Seele. ...Von den absolut begeisterten Zuhörern wurde sie mit euphorisch-frenetischen und nicht enden wollenden "Standing Ovation" sowie lauten Bravo-Rufen gefeiert.

Mai 2006 - Göttingen
Bruch Konzert g-moll
GÖTTINGER TAGEBLATT

... Mit viel Temperament und erstaunlich großer, gleichwohl stets genau dosierter Kraft zauberte sie raumfüllende Klänge, der lyrische Ton des Adagio hatte eine geradezu betörende Wirkung. Und ihr technisches Rüstzeug ist über jeden Zweifel erhaben, weder komplizierte Doppelgriff-Passagen oder die Intonationen in höchsten Lagen bereiteten ihr irgendwelche Probleme. ...

März 2006 - Gießen
Paganini Konzert D-Dur
GIESSENER ALLGEMEINE

"Technische Brillanz mit Musikalität gepaart"

... Im Eingangsallegro imponierte die junge Maestra mit kraftvollem Strich, Sinn für Klangschönheit ihres besonders in den Tiefen wundervoll tönenden Instruments und natürlich mit bravourösem Doppelgriff- Feuerwerk, Springbogen und anderen Kniffligkeiten, dass Paganini seine helle Freude dran gehabt hätte. Yangs nuancierte musikalische Gestaltungskunst beeindruckte besonders im kantabilen Adagio, in dem sie die Hörer mit lyrischer Inspiriertheit beglückte. ...