Tianwa Yang - Presse

CD-Kritiken

Internationale Presse zur CD:
Pablo de Sarasate Vol.2 Concert Fantasies
La forza del destino, Zampa, Martha

Tianwa Yang (Violin); Markus Hadulla (Piano)
Verlag/Label: Naxos- 8.570192

Ich denke, Yangs Spiel kann nur als perfekt beschrieben werden, und “perfekt” ist ein Wort, das ich sehr ungern benutze, da ich Perfektion für einen Mythos halte. Georg Bernard Shaw soll den jungen Jascha Heifetz gewarnt haben, dass seine Perfektion den Neid der Götter hervorrufen könne und riet ihm, täglich eine falsche Note zu spielen, um sich zu schützen. Vielleicht sollte das Yang zur Sicherheit auch machen.

Elaine Fine, American Record Guide, März/April 2008

...Die 20-jährige Tianwa Yang ist eine phänomenal begabte Geigerin, die bei dieser Musik (und, so kann man annehmen, bei jeder anderen Musik auch) ganz in ihrem Element ist.

Giv Cornfield, November 2007

Internationale Presse zur CD:
Sarasate's Complete Violin Music Vol.I
Spanish Dances: Serenata Andaluza; Balada, u.a.

Tianwa Yang (Violin); Markus Hadulla (Piano)
Verlag/Label: Naxos- 8.557767

"Tianwa Yangs Sarasate CD ist sensationell. Ich habe noch nie eine Darbietung irgendeines Werkes für Violine durch irgendeinen Künstler gehört, die mir eine solche Freude bereitet hätte wie diese Aufnahme. Yang erzeugt jeden Klang, den eine klassische Geige produzieren kann. Die hohen Obertöne singen. Die tiefen Töne klingen so, wie sie nur eine Viola erzeugen könnte. In ihren Händen erhält jede Note ihre einzigartige Persönlichkeit. Tadellos ausbalanciert sind die Doppelgriffe. Kaufen Sie diese CD und Sie werden sich verlieben."

Lief Carter, Amazon, May 21, 2007

"Nur einige wenige Takte ihres Spiels braucht der Hörer, um von ihrem außerordentlichen Talent überzeugt zu sein. Sie spielt diese Musik zudem so, wie sie gespielt werden muss, frisch und verwegen, ohne jedoch zu frei zu interpretieren. Yang hat eine solide Technik: ihre Piani haben einen wunderschönen Klang, im Forte hat sie genügend dynamische Kraft, voller Klarheit sind ihre aufsteigenden Arpeggien, ebenso die Pizzicati der linken Hand.
Diese Einspielung ist eine angenehme Überraschung, die zeigt, was für ein Talent sich im Fernen Osten etabliert hat.

**** Review, Ritmo, Spain, 2007

"Itzhak Perlman, Aaron Rosand, Alfredo Campoli, Charles Castleman, Rachel Barton Pine, und Ruggiero Ricci haben alle die Musik von Pablo Sarasate eingespielt. Keiner von ihnen klingt sehr nach Sarasate, von dem es ja auch Aufnahmen. Diese Künstler haben zum Großteil die silberhelle Brillanz Sarasates in einen dunklen Mantel slawischer Begeisterung oder italienischen Bel Cantos, im Fall von Campoli, eingehüllt.

Die junge chinesische Geigerin Tianwa Yang spielt Sarasate in einem Stil, der des Meisters Leichtigkeit näher kommt, aber auch kraftvoll und glühend iberisch ist. Ihr Sarasate ist auch anders als sogar der von Heifetz und Milstein, so brillant und prunkvoll der Sarasate dieser beiden Künstler auch gewesen sein mag. Yangs Interpretation dieser Musik klingt frisch und entschleiernd. Bis in geigerisch-musikalische Extreme gehend brilliert Yang aber auch durch ihre Einfühlungsgabe, und das sollte die Aufmerksamkeit sogar der Sarasate-Müden und der Sarasate-Skeptiker erregen.

Wenn auch ihre Interpretation der Romanza andaluza nicht so laser-scharf wie die von Heifetz oder Milstein sein mag, ist sie ihnen bezüglich der einfühlsamen Individualität fast ebenbürtig. Mit der Jota aragonesa ist es ähnlich: ihre Virtuosität klingt vollkommen anders und nuancierter als die hitzige Umsetzung Riccis. Kurz, Yang erreicht denselben Grad an Empfindung wie Sarasates eigene Aufnahme."

Robert Maxham, Fanfare, April 2007

"Die Aufnahme von Itzhak Perlman aus den 1960ern bei EMI sollte in jeder Sammlung stehen. Und das sollte auch diese. Die junge chinesische Geigerin Tianwa Yang spielt alle hochvirtuosen Läufe Sarasates als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Sarasate führte die Stücke auf, um das Publikum zu erfreuen, zu beeindrucken und einfach zu vergnügen. Seine Magie ist in dieser Aufnahme deutlich zu spüren."

Anthony Clarke, Limelight, November 2006

"Es werden noch herrliche Aufnahmen gemacht, und das hier ist eine davon.

Ich hätte nie erwartet, dass eine Chinesin die Sarasate-Stücke idiomatisch spielen könnte, aber ich kann wirklich nichts Falsches an ihrer Aufführung finden. Jedes Stück ist wunderschön charakterisiert und glänzend und sicher gespielt.

Diese Werke Sarasates stehen an Virtuosität den Capricen von Paganini in nichts nach, Melodien und Atmosphäre sind hier jedoch spanisch. Leidenschaft und Engagement zeigen sich kontrolliert aber unverkennbar. Die Geigerin hat all diese Anforderungen erfasst und dient der Musik optimal.

Donald Vroon, American Record Guide, September/Oktober 2006